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**Emma**

Das Drama „die Sage vom Trojanischen Krieg“  
wurde 1958 von Wolfgang Hildesheimer verfasst  
und 1965 publiziert. In der Szene des Hörspiels  
„Das Opfer Helena“, entführt der trojanische  
Königssohn Paris Helene, die Tochter Zeus,  
Dieser täuscht er seine Liebe zu ihr vor,  
um sie auf seiner Seite zu haben, im Krieg  
gegen Griechenland.

Zu Beginn des Hörspiels erfährt man, dass  
Paris ein trojanischer Königsssohn ist, der nach  
seiner Geburt ausgesetzt wurde. Er wird  
von Hirten die ihn finden groß gezogen. Als er  
älter ist entführt er die Griechin Helena, mit der er  
nun gemeinsam auf dem Meer unterwegs ist.  
Das Gespräch der Beiden beginnt mit der  
Liebeserklärung Helena’s an Paris. Helena  
behauptet, dass alle Männer gleich seien, und  
äußert den Wunsch, Paris solle sich  
für sie ändern. Paris möchte aber nicht mit ihr  
über die Zukunft reden. So wechselt das Thema  
der Liebe und Zukunftsplanung, zu Paris Vergangenheit.  
Er erzählt ihr von seinen Erziehern, bei denen  
er aufgewachsen ist. Daraufhin verlangt Helena,  
diese Erzieher kennen zu lernen und man  
erfährt, dass die meisten bereits verstorben  
sind. Der trojanische Königssohn meint, es  
wäre besser so gewesen, denn er hätte seine Erzieher  
nur enttäuscht. Gemeinsam segeln sie in  
Richtung Troja. Helena macht den Königssohn klar,

sie wolle nicht dort hin. Paris aber versichert  
ihr, dass man sie mit offenen Armen empfangen  
wird. Helena, die Tochter des irdischen Vaters  
Tyndareus, schlägt vor mit ihm auf eine  
einsame Insel zu gehen. Sie möchte dort mit ihm  
in Ruhe leben. Paris wird sauer. Das zu Beginn  
ruhige Gespräch, wandelt sich zu einem ernsteren  
Tonfall. Paris lässt von seinen Plan nicht ab.  
Er eröffnet Helena, dass man sie bereits erwartet,  
um Krieg gegen die Griechen zu führen. Ziel  
dabei ist, das Reich der Griechen zu erobern.  
Helena ist fassungslos von seinem Plan. Daraufhin  
beginnt eine Diskussion über die anstehende  
Situation. Der Königssohn ist sich sicher den  
Krieg zu gewinnen. Helena ist erbittert und verzweifelt, dass  
sie sich von seiner hat täuschen lassen. Im weiteren  
Verlauf belehrt Paris Helena, dass jeder  
Mensch Situationen nutzt, die einem gelegen kommen.  
Selbstsicher behauptet er außerdem die Verführungskünste  
zu beherschen, mit denen er sie  
täuschen konnte. Helena ist angewidert von seinem  
Verhalten. Nun erfährt sie die Wahrheit über  
seine Vergangenheit. Paris hat nie Erzieher gehabt  
und ist als Schweine Hütter aufgewachsen.  
Die Tochter Tyndareus bezeichnet den Trojaner  
als Gefühlslos, da er ihr seine Liebe nur  
vorgespielt hat. Als selbstbezeichneter  
Mann von Welt ist ihm nichts wichtiger als allein  
ihr Äußeres. Gegen Ende vergleicht Helena Paris

mit ihren Ehemann Menelaos und kommt zu  
dem Entschluss, dass Paris Verhalten nicht  
besser ist als von ihrem Ehemann. Ihre Behauptung  
von alle Männer wären gleich, bestätigt  
sich jetzt. Helena überdenkt ihre Beziehung zu Paris und zuletzt äußert sie den Wunsch, er solle sie alleine lassen.

In dem Drama „die Sage vom Trojanischen Krieg“,  
spielt Paris einen der zwei Protagonisten in der  
Szene „Das Opfer Helena“. Dabei wird er als  
trojanischer Königsssohn vorgestellt, der die Tochter  
des Zeus entführt. Während er mit Helena auf dem Weg in den  
Krieg gegen die Griechen zieht (vgl. Z. 79),   
kommt seine selbstsichere und überhebliche  
Art zum Vorschein. Gegenüber Helena verhält er  
sich nicht auf Augenhöhe und nimmt diese nicht  
ernst. Im Folgenden wird die Figur Paris unter  
Berücksichtigung, der sprachlich-stilistischen  
Mittel charakterisiert.

Bereits zu Beginn des Hörspiels, wird seine  
unaufrichtige Haltung gegenüber Helena deutlich.  
Er nimmt sie nicht ernst. Mit seinen immer wiederkehrenden Worten wie „… liebe Helena.“  
(Zeile 15); „Aber liebe Helena...“ (Zeile 50) und  
„Aber beste Helena!“ (Zeile 107), nimmt er ihre  
Meinung auf die Leichte Schulter. Zudem  
verspottet er sie mit seiner Ironie  
„Nein. Ich vergöttere dich.“ (Zeile 17) sowie  
„Ich kann dir versichern, daß man dich mit offenen  
Armen empfangen wird.“ (Zeile 61) als auch  
der Rhetorischen Frage „Was  
verlangst du von Mir?“ (Zeile 19). Mit den ständige Wortwiederholungen sowie Ironischen Fragen lässt er sie  
dabei gezielt im dunklen tappen. Über den anstehenden Krieg  
gegen die Griechen erzählt er ihr

dabei nichts. Paris fühlt sich Helena dabei  
überlegen Diese meint jedoch nur  
das alle Männer gleich sind. (vgl. Zeile 18).  
Paris nimmt sie nicht nur nicht ernst, er ist  
dabei ziemlich selbstsicher und überheblich.

Seine überhebliche Art zeigt sich

Mist! Warum muss das sein? Dieser Krieg, dieser  
Blöde Krieg! Paris hat mich um den Finger gewickelt  
mit seinem Charm. Warum sieht der aber auch so  
gut aus? Warum müssen Männer immer Kriege  
führen um sich zu beweisen. Ausgerechnet jetzt wo ich von meinem Mann Menelaos entführt wurde.  
Irgendwo sind sie ja alle gleich. Egal ob Grieche  
oder Trojaner. Egal ob gut aussehend oder nicht.  
Wie konnte ich seine Falschheit nur verkennen ?  
Ich bin so sauer. Auf Alles! Auf Paris, auf  
Menelaos. Warum muss der auch gleich eine  
ganze Flotte schicken um mich zurück zu  
holen. Er wird auch in die Falle von Paris  
treten. Und dann ? Und dann heißt es erstmal  
Krieg. Warum kann Paris mir nicht glauben ?  
Einen Krieg KANN man NICHT GEWINNEN.  
Es wird so viel unschuldige Tote geben.  
Wie schrecklich! Wie gefühlslos kann man nur  
sein ? Ah stimmt ja, als jemand der mit  
Schweinen aufgewachsen ist, wird so was  
schwer erkennen. Er besitzt einfach eine solche  
Eigenschaft nicht. Muss man eine ganze  
Generation für seine eigenen finsteren  
Zwecke opfern ? Ich muss diese schreckliche,  
neue Beziehung schnellstmöglich abbrechen.  
Selbst wenn er noch so gut lügen kann. Ich kann  
nicht warten bis ein Wunder geschieht. Ich  
muss selbst Initiative ergreifen. Aber wie ?  
Am besten, ich ziehe mich vorerst etwas zurück  
und überlege mir wie ich das Chaos aufhalten

kann! Ich bin stark, ich bin klug. Sollte ich  
ein doppelseitiges Spiel spielen ?  
Paris bin ich zu kostbar um zu sterben. Mhhh.  
Mir wird schon etwas einfallen…

Ergänzungen:

1. Mit den ständige Wortwiederholungen sowie  
   Ironischen Fragen